Dieses Wochenende in Münster am
18.-19. Februar 2012 im Sobi
Achtermannstrasse, 3 Plätz frei.
Link zu den Terminen
Anmeldung unter 0202 760297
oder per Mail info@bcla.eu
bei Armin Burkard
Trainer für Quantenheilung Armin Burkard
Nach einem persönlichen Schicksalsschlag stellte sich für mich die Frage, ob ich weiter den Karriereweg mit vielen Wochenstunden gehen wollte, mit dem Risiko: "Mein Leben zu verpassen", für vermeintliche Sicherheit und Anerkennung, sowie einen Karriereweg in dem die eigenen Bedürfnisse stets nachrangig unterzuordnen waren. Der nicht leichte Wechsel aus dem gut dotierten Job in die Realität der Selbständigen Coaches und Berater war streckenweise so steinig, dass ich fast wieder in die Sicherheit des Karrierepfades zurück wollte.
Das tiefe Gefühl, Menschen wirklich auf ihrem Weg zu einem Quantensprung und / oder Transformation ihrer Lebensthemen helfen zu können, ermutigte mich, bei meiner Aufgabe zu bleiben. Somit stellte sich plötzlich auch die Nachfrage und der Erfolg ein.
In der Kombination mit POWER-HEALING® wird aus QUANTEN MATRIX TRANS-FORMATION ein System, dass in Summe beide "Welten" umfassend abdeckt.
Seit 2003 Trainer in Unternehmen der Energiewirtschaft und Industrie, für Prozessoptimierung und KAIZEN (japanische Lebens- und Arbeitsphilosophie)
Zuvor Controller und SAP-Projektleiter.
QUANTEN MATRIX TRANSFORMATION ist seit Oktober 2008 eine Kombination aus Matrix und Quantenheilung.
Seit Anfang 2009 lehre ich diese Methode.
Nach CQM und POWER-HEALING® kam ich 2008 zur QUANTEN MATRIX TRANSFORMATION, womit sich für mich, nach all der erlernten Methoden der Kreis schloss.
Meine Anwendungen, Behandlungen und Lehrertätigkeit wurden jetzt für die Seminare, die ich gebe, "rund".
Den Wert der davor absolvierten Ausbildungen, u. a. POWER-HEALING® wurde mir mit
QUANTEN MATRIX TRANSFORMATION erst bewusst.
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Die kreisfreie Stadt Münster (niederdeutsch Mönster) in Westfalen ist Sitz des gleichnamigen Regierungsbezirks im Bundesland Nordrhein-Westfalen und zugleich Oberzentrum des Münsterlandes. Von 1815 bis 1946 war Münster Hauptstadt der damaligen preußischen Provinz Westfalen. Die Stadt an derMünsterschen Aa liegt zwischen Dortmund und Osnabrück im Zentrum des Münsterlandes.
Seit 1915 hat Münster offiziell den Status einer Großstadt, am 30. Juni 2011 wurden 288.050 Einwohner gezählt. Mit 45.834 Studenten gehört Münster 2009/2010 zu den größten Universitätsstädten Deutschlands.[2]
Die Stadt gilt als Dienstleistungs- und Verwaltungsstandort und ist Sitz mehrerer Hochschulen. Wichtige Gerichte und Verwaltungseinrichtungen für das Land Nordrhein-Westfalen sind in Münster ansässig, darunter der Verfassungsgerichtshof und das Oberverwaltungsgericht. Die alte westfälische Provinzialhauptstadt ist Sitz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.
Münster ist Sitz eines katholischen Bischofs. 799 gründete Papst Leo III. bei seinem Treffen mit Kaiser Karl dem Großen das Bistum Münster sowie dieDiözesen Osnabrück, Minden und Paderborn. 805 wurde der heilige Ludgerus im Kölner Dom zum ersten Bischof von Münster geweiht. Aktuell bekleidet Felix Genn das Amt des Bischofs von Münster.
Bekannt ist Münster als Fahrradstadt sowie für seine historisch anmutende Altstadt.
Bekannt ist Münster als Fahrradstadt sowie für seine historisch anmutende Altstadt.
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Panorama – links das Grün des Schlossgartens, in der Mitte die Türme der Innenstadtkirchen St. Lamberti und St.-Paulus-Dom,
rechts das LVM-Gebäude
Münster liegt an der Münsterschen Aa, 15 km südlich ihrer Mündung in die Ems, in der von sandig-lehmigen Ablagerungen überdeckten Westfälischen Tieflandsbuchtinmitten einer von Streusiedlungen und Einzelhöfen geprägten Landschaft, dem Münsterland. Die saaleeiszeitlichen Sedimente des Münsterländer Kiessandzugesdurchziehen die Stadt mittig in Nordsüdrichtung. Der höchste Punkt ist der Vorbergshügel im Naturschutzgebiet Vorbergs Hügel mit 98,8 m ü. NN[3], der niedrigste Punkt befindet sich im Norden des Stadtgebiets an der Ems auf einer Höhe von 40 m ü. NN. Münsters Innenstadt liegt auf 60 m ü. NN, gemessen auf dem Prinzipalmarkt vor dem Rathaus.
Die niederländische Stadt Enschede ist etwa 65 km entfernt. Weitere Großstädte in der näheren Umgebung sind Osnabrück, etwa 44 km nördlich, Hamm, etwa 34 km südlich und Dortmund, etwa 61 km südlich sowie Bielefeld, etwa 62 km östlich.
Münster ist einer der 42 deutschen Verdichtungsräume und gehört zu den flächengrößten Städten Deutschlands. Darin sind jedoch größere schwach besiedelte, ländliche Gebiete der 1975 eingemeindeten Orte enthalten. Nahezu die Hälfte des Stadtgebietes wird für die Landwirtschaft genutzt, woraus sich die relativ geringe Bevölkerungsdichte von knapp 900 Einwohner pro km² ergibt.
Außerdem ist das zusammenhängend bebaute Stadtgebiet flächenmäßig vergleichsweise groß, da die Bebauung niedriger ist als in anderen Städten mit vergleichbarer Einwohnerzahl. Dies resultiert vor allem aus dem hohen Anteil an Einfamilienhäusern und Villen sowie der größtenteils nur zwei- bis dreistöckigen Mietshäuser. Hochhäuser gibt es dagegen nur vereinzelt, Mietskasernen und Wolkenkratzer finden sich in Münster nicht. Auffällig ist im Vergleich zu anderen deutschen Städten auch, dass die Häuser überwiegend in Backsteinbauweise errichtet wurden und zu einem hohen Anteil giebel- statt traufenständig sind. Dennoch ergeben sich im Stadtzentrum rund um den historischen Kern in einigen Bereichen hohe Einwohnerdichten von bis zu 15.000 Einwohner pro km².[4] Daraus ergibt sich eine Siedlungsdichte, das heißt die Einwohnerdichte im besiedelten Stadtgebiet, von rund 2.890 Einwohner pro km².[5]
Die Gesamtfläche des Stadtgebietes von 302,92 km² teilt sich auf in 58,04 km² Gebäudeflächen, 1,18 km² Betriebsflächen, 25,86 km² Verkehrsflächen, 155,53 km² Agrar- und Grünflächen, 8,94 km² Wasserflächen, 47,09 km² Waldflächen sowie 6,28 km² anderweitig genutzte Flächen.[6] Der Umfang beträgt dabei 107 km, die Ausdehnung von Norden nach Süden 24,4 km und von Westen nach Osten 20,6 km.[7]
Zwar heißt es in Münster oft „Entweder es regnet oder es läuten die Glocken. Und wenn beides zusammen fällt, dann ist Sonntag“, tatsächlich aber entspricht die Niederschlagsmenge der Stadt mit rund 770 mm pro Jahr (Mittel 1981-2010[8] ) etwa dem Durchschnitt in Deutschland. Der Eindruck, Münster sei eine regenreiche Stadt, entsteht nicht durch die absolute Summe der Niederschläge, sondern vielmehr durch relativ viele Regentage (durchschnittlich 190 pro Jahr) mit oft geringer Niederschlagsmenge. Die Durchschnittstemperatur beträgt 9,8 °C bei ungefähr 1580 Sonnenstunden im Jahr. Hinsichtlich der jährlichen Sonnenstunden schneidet Münster im Vergleich zu vielen süd- und ostdeutschen Städten jedoch schlechter ab. Die münsterschen Winter sind im Bundesvergleich relativ mild, sodass es vergleichsweise selten schneit, während die Sommertemperaturen dem Bundesdurchschnitt entsprechen.
Die Stadt grenzt an folgende Städte und Gemeinden – sie werden im Uhrzeigersinn genannt, beginnend im Nordwesten: Altenberge und Greven (Kreis Steinfurt), Telgte,Everswinkel, Sendenhorst und Drensteinfurt (Kreis Warendorf), sowie Ascheberg, Senden und Havixbeck (Kreis Coesfeld).
Das Stadtgebiet Münsters ist gemäß § 1 der Hauptsatzung der Stadt in die sechs Stadtbezirke Mitte, Nord, Ost, West, Süd-Ost und Hiltrup gegliedert. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung mit jeweils 19 Mitgliedern, die bei jeder Kommunalwahl von der Bevölkerung des Stadtbezirks gewählt werden. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksbürgermeister. Gemäß der Hauptsatzung gliedern sich die einzelnen Stadtbezirke weiter auf in Wohnbereiche. Dieser offizielle Begriff wird jedoch sowohl im allgemeinen als auch im offiziellen Sprachgebrauch praktisch nicht verwendet. Stattdessen wird der Begriff des Stadtteils als Synonym für Wohnbereich benutzt. Zu statistischen Zwecken sind diese Wohnbereiche weitergehend in insgesamt 45 statistische Bezirke untergliedert.
Nachfolgend sind die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Wohnbereichen und weiteren Wohnplätzen gemäß der Hauptsatzung der Stadt Münster aufgelistet. Es handelt sich dabei um die offiziellen Bezeichnungen, wie sie in der Satzung aufgeführt sind und die sich teilweise von der Bezeichnung im allgemeinen Sprachgebrauch unterscheiden: [9]
Der Kernbereich der Stadt kann in historisch gewachsene Stadtviertel unterteilt werden. Die Grenzen dieser Stadtviertel sind oftmals nicht genau definiert. Zu den Stadtvierteln gehören unter anderem Aaseestadt,Erphoviertel, Geistviertel, Hansaviertel, Herz-Jesu-Viertel, Kreuzviertel, Kuhviertel, Mauritzviertel, Pluggendorf, Rumphorst, Südviertel, Uppenberg sowie das Zentrum Nord. Die Stadtteile der fünf Außenbezirke umfassen größtenteils die Gebiete der ehemals selbständigen Gemeinden, bevor sie im Laufe der Zeit nach Münster eingemeindet wurden.
Münster hat rund 280.000 Einwohner, mehr als 10.000 Menschen sind mit Nebenwohnsitz gemeldet. Um diesen Anteil zu reduzieren, führte die Stadt Münster zum 1. Mai 2011 eine Zweitwohnungssteuer ein.[10]Etwa 9 % der Einwohner sind Ausländer. Die Arbeitslosenquote betrug 5,9 % im November 2008.[11] Von den rund 132.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind über 80 % im Dienstleistungssektor beschäftigt, 17 % im produzierenden Gewerbe und 1 % in der Landwirtschaft.[12] Der Altersdurchschnitt der wohnberechtigten Bevölkerung lag im Jahre 2007 bei 40,2 Jahren.[13] Die Lebenserwartung liegt in Münster für Männer bei 76,3 Jahren, für Frauen bei 83,1 Jahren. Dies ist eine der höchsten Lebenserwartungen innerhalb aller deutschen Städte.
Schätzungsweise seit dem sechsten Jahrhundert lag im Bereich des Domplatzes die kleine sächsische Siedlung Mimigernaford. Im Jahre 793 gründete der friesischeMissionar Liudger an der Furt über die Münstersche Aa ein Kloster (lateinisch: monasterium), das der sich hier entwickelnden Stadt ihren Namen gab. Im Jahre 805 wurde er zum ersten Bischof von Münster ernannt und die Bauarbeiten zum ersten Dom wurden aufgenommen.
Aufgrund der wachsenden Einwohnerzahl erhielt Münster im Jahre 1170 das Stadtrecht. In diesen Zeitraum fällt auch der Bau der Stadtbefestigung. Die Stadtmauer war etwa vier Kilometer lang und wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts durch weitere Befestigungsanlagen verstärkt. Zu dieser Zeit war Münster die flächengrößte Stadt Westfalens. In der Kommunalverfassung der Stadt spielten im späten Mittelalter die Leischaften eine wichtige Rolle, indem sie die Kurherren benannten, die an der Wahl der Ratsherren beteiligt waren. Das passive Ratswahlrecht stand bis 1458 ausschließlich dem Stadtadel, vom Volksmund Erbmänner genannt, zu. Nur Erbmännerfamilien wie die Bischopinck, Droste zu Hülshoff, Kerckerinck etc. stellten die Ratsherren, Bürgermeister und fürstbischöflichen Stadtrichter. Die Erbmänner vertraten Münster in der fürstbischöflichen Regierung, im Landtag des Fürstbistums und auf den Hansetagen.
Zwischen 1358 und 1454 erlangte Münster als Mitglied und ab 1494 als Vorort (Geschichte) der Hanse in Westfalen eine große Bedeutung. Davon zeugt beispielsweise der Prinzipalmarkt, dessen prächtige Kaufmannshäuser aus dieser Epoche stammen, zu einem Großteil aber im Zweiten Weltkrieg zerstört und vielfach vereinfacht wiederaufgebaut wurden.
1534 begann die dramatische Episode des Täuferreichs von Münster. Sie gipfelte in der Proklamation des Königreichs Zion im September 1534 durch Jan van Leyden mit sich selbst als König. Dieses Königreich hatte jedoch nur bis zum 24. Juni 1535 Bestand, als Truppen des Bischofs Franz von Waldeck die belagerte Stadt einnahmen. Die gefolterten und hingerichteten Täufer wurden anschließend in drei eisernen Körben an der Lambertikirche zur Abschreckung aufgehängt. Die Originale der Körbe aus dem Jahre 1535 hängen dort noch immer. Fälschlicherweise werden sie oft auch als Käfige bezeichnet. Gründe hierfür sind vor allem Berichte von auswärtigen Autoren und Besuchern, die ab dem Ende des 18. Jahrhunderts mit negativ besetzten Begriffen über die Herrschaft der „Wiedertäufer“ berichteten, sowie Übersetzungsfehler lateinischer Handschriften über das Täuferreich.[14]
1648 fand in Münster und Osnabrück ein Ereignis von europäischem Rang statt. Der Westfälische Friede wurde geschlossen, mit welchem der Dreißigjährige Krieg und derAchtzigjährige Krieg beendet wurden. Gleichzeitig erreichte der Kampf um die Unabhängigkeit der Stadt ihren Höhepunkt. Er gipfelte in dem Versuch, Münster in den Stand einerFreien Reichsstadt zu erheben. Damit war jedoch der Konflikt des Bürgertums mit dem kirchlichen Landesherrn vorbestimmt. Er resultierte in der offenen Konfrontation mit Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen, der 1661 nach achtmonatiger Belagerung die Stadt einnahm und ihr zeitweise sämtliche Rechte entzog.
Nach dem Tode des letzten Fürstbischofs im Jahre 1801 wurde die Stadt ein Jahr später durch den preußischen General Gebhard Leberecht von Blücher besetzt. Diese Maßnahme wurde erst 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluss legitimiert, bevor im Jahre 1806 Truppen Napoléons die Stadt einnahmen und besetzten. Erst im Jahre 1813 wurden die Franzosen durch preußische und russische Truppen aus der Stadt vertrieben. Seit der Neuordnung Europas durch den Wiener Kongress gehörte Münster ab 1815 offiziell zum Königreich Preußen und war Provinzialhauptstadt der neu gegründeten Provinz Westfalen.
Aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und Eingemeindungen kleinerer Umlandgemeinden überstieg die Einwohnerzahl im Jahre 1915 die Marke von 100.000 Einwohner und Münster wurde zur Großstadt. Zum Ende des Ersten Weltkriegs wurde – wie in der Hauptstadt Berlin – am 9. November 1918 auf dem Hindenburgplatz die Republik ausgerufen. Der kurze Zeit später eingesetzte Soldatenrat wurde erst einige Monate später im Februar 1919 durch General Oskar von Watter entmachtet.
Während der Zeit des Nationalsozialismus war Münster Sitz der Gauleitung des Gaus „Westfalen-Nord“ sowie der Ordnungspolizei, unter deren Leitung circa 200.000 „Ordnungskräfte“ am Massenmord an Juden, Sinti, Roma, Homosexuellen und anderen Gruppen beteiligt waren. Eine herausragende Persönlichkeit des Widerstands gegen die Nationalsozialisten war Clemens August Graf von Galen, der durch seinen Kampf gegen die Willkür der Gestapo gegenüber katholischen Einrichtungen und das menschenverachtende Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten weit über die Grenzen der Stadt und des Bistums Münster bekannt wurde und den Beinamen Der Löwe von Münster erhielt. Während der Zeit des Zweiten Weltkriegs gehörte Münster zu den am stärksten zerstörten Städten Deutschlands. Etwa 91 % der Altstadt und 63 % der gesamten Stadt wurden durch britische Bombenangriffe im Rahmen der Moral-Bombing-Strategie zerstört.[15] Auf Drängen der Bevölkerung wurde anders als in vielen anderen deutschen Großstädten ein Teil der historischen Altstadt in den 1950er-Jahren ähnlich dem Vorkriegszustand wieder errichtet.
Am 18. Juni 1990 trafen sich Hans-Dietrich Genscher und Eduard Schewardnadse in Münster im historischen Rathaus, um die Zwei-plus-Vier-Gespräche vorzubereiten, die den Weg zur Wiedervereinigung ebneten. Dabei bereiteten die Münsteraner den Politikern auf dem Prinzipalmarkt einen stürmischen Empfang, der Schewardnadse sichtlich rührte.
Im Jahr 1816 war das 1,89 km² große Münster mit 7.983 Menschen pro km² die am dichtesten besiedelte Stadt Westfalens. Auf dem Wege von der mittelalterlichen Stadt zu einer modernen Großstadt erlebte die Stadt mehrere Eingemeindungen:
| Datum | Eingemeindete Gebiete[16][17] | Fläche (km²) |
|---|---|---|
| 1. Januar 1875 | Teile der Gemeinden Lamberti, Sankt Mauritz und Überwasser | 8,9 |
| entspricht ungefähr dem Gebiet des Innenstadtrings plus Kreuzviertel, Mauritzviertel, Hansaviertel, Südviertel sowie der nördlichen Spitze des Geistviertels | ||
| 1. April 1903 | Lamberti: Gremmendorf mit Loddenheide, Berg Fidel, Aaseestadt, Geistviertel und Mecklenbeck | 56,4 |
| Überwasser: Kinderhaus, Gievenbeck sowie Sentrup | ||
| Teil von Sankt Mauritz: Rumphorst sowie Teile des heutigen St. Mauritz | ||
| 1. Oktober 1956 | Teile von Coerheide, Kemper und Gelmer, zusammengefasst zum Stadtteil Coerde | 6,6 |
| 1. Januar 1975 | das Amt Sankt Mauritz mit den Gemeinden St. Mauritz, Handorf, Hiltrup, Amelsbüren sowie Sprakel | |
| vom Amt Roxel die Gemeinden Albachten, Nienberge und Roxel (die restlichen Teile des Amtes, Bösensell und Havixbeck, fielen an denKreis Coesfeld) | 228,4 | |
| vom Amt Wolbeck die Gemeinden Angelmodde und Wolbeck (die restlichen Teile des Amtes, Albersloh, Alverskirchen und Rinkerode, fielen an den Kreis Warendorf) |
Im Jahr 2005 gehörten etwa 55 % der Einwohner der Stadt Münster der römisch-katholischen Kirche an, 20,5 % waren evangelisch, weitere 3 % gehörten einer evangelischenFreikirche an. Etwa 3 % der Bewohner waren Muslime, 0,3 % waren jüdischen Glaubens.
Nachdem der Friese Liudger 793 das Kloster als Sitz der fränkischen Missionierung der Sachsen und Friesen gegründet hatte, wurde er am 30. März 805 zum Bischof geweiht. Das Bistum erstreckte sich von der Lippe entlang der Ems bis nach Friesland und war seit 798 als Suffragan der Kirchenprovinz Köln unterstellt. Es wurde 1120 nach der Zerschlagung des Herzogtums Sachsen zu einem Fürstbistum innerhalb des Heiligen Römischen Reichs erhoben. Das Hochstift Münster, bestehend aus dem Oberstift Münsterund dem Niederstift Münster, war das größte Fürstbistum des Reiches und fiel infolge des Reichsdeputationshauptschlusses 1803 an das protestantische Preußen. Eine starke katholische Ausprägung ist auch Grund dafür, dass die Reformation, anders als im größten Teil des übrigen nördlichen Deutschlands, kaum Fuß fassen konnte. Zwar gab es ab 1524 reformatorische Predigten und auch Gewaltakte gegen Klöster, doch scheiterte die Einführung der Reformation 1543 am Widerstand des Domkapitels und der Ritterschaft, und sie wurde ab 1589 durch die Jesuiten nahezu vollständig verdrängt (Rekatholisierung). Geringe reformatorische Tendenzen im 17. Jahrhundert blieben erfolglos. Dennoch gab es in jener Zeit einige Protestanten in der Stadt, die eigene Gildemeister hatten, bis die letzten verbleibenden Protestanten auf Befehl des Stadtrates im Jahre 1628 der Stadt verwiesen wurden. Münster blieb somit ein bedeutendes geistliches Zentrum des Katholizismus, was auch im Stadtbild an der im Verhältnis zur Größe der Stadt auffällig großen Anzahl katholischer Kirchen erkennbar ist. 1821 wurde das heutige Bistum Münster neu umschrieben. 1825 wurde das Stadtdekanat Münster errichtet, das heute aus denDekanaten Hiltrup, Lamberti, Liebfrauen und Mauritz besteht und zu dem nahezu alle Pfarrgemeinden der Stadt Münster gehören. Lediglich die Pfarrgemeinden St.-Paulus-Dom und St. Peter sind keinem der vier Dekanate zugeordnet.
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurden auch Protestanten „geduldet“. Den historischen – heute wohl nur noch aus der Sicht weniger Münsteraner relevanten – Status der Münsteraner Protestanten als marginalisierter Minderheit spiegelt das alte Münsteraner Sprichwort wider, „evangelisch, kein Fahrradfahrer und zugereist“ seien die drei „Münsteraner Todsünden“. 1803 konnte die erste protestantische Kirchengemeinde gegründet werden, deren Mitgliederzahl im Jahr 1817 jedoch nur 534 betrug. Die Stadt wurde 1816 auch Sitz der Kirchenverwaltung (Konsistorium) für die gesamte Provinz Westfalen innerhalb der unierten Evangelischen Kirche in Preußen sowie Sitz einesGeneralsuperintendenten, des geistlichen Leiters der Kirchenprovinz und eines Superintendenten für den näheren Kirchenkreis. Im Laufe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts erhöhte sich der Anteil der Protestanten an der Münsteraner Gesamtbevölkerung allmählich durch den Zuzug preußischer Verwaltungsbeamter, die häufig evangelisch waren. In späteren Jahrzehnten, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, hat sich der Anteil der Protestanten durch Zuzug der häufig evangelischen Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten Ostpreußen, Hinterpommern und Niederschlesien sowie der mehrheitlich evangelischen Spätaussiedler stark erhöht, und so entstanden weitere Kirchengemeinden. Aus der früheren Superintendentur wurde der heutigeKirchenkreis Münster, zu dem 26 Kirchengemeinden der Stadt Münster und einiger Nachbargemeinden gehören. Die Kirchenverwaltung der schon 1945 verselbständigten Kirchenprovinz Westfalen (seit 1. Dezember 1953 Evangelische Kirche von Westfalen) zog jedoch 1956 nach Bielefeld um (Einweihung des neuen Kirchenamtes am 26. April 1956).
In Münster wirken auch die Altkatholische Kirche und verschiedene Freikirchen: eine Freie evangelische Gemeinde, eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche, die Jesus Freaks, eine International Gospel Church und weitere.
Zwei Gemeinden der Neuapostolischen Kirche, die Mormonen und die Zeugen Jehovas, die traditionell nicht zu den Protestanten gezählt werden, haben kleinere Gemeinden in Münster.
Nach den Chroniken der Stadt Münster existierte bereits im 12. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde in Münster. Sie ist damit eine der ältesten im Nordwesten Deutschlands. Ihr Zentrum befand sich am Ort des heutigen Rathausinnenhofs, ihr Friedhof am Ort des heutigen Paulinum-Gymnasiums. Bei den ältesten noch erhaltenen Funden jüdischer Kultur handelt es sich um mehrere jüdische Grabsteine, die im Jahre 1887 bei Bauarbeiten am Turm der Lambertikirche entdeckt wurden und dort im Mauerwerk eingelassen waren. Das älteste davon noch erhaltene Fragment trägt nach jüdischem Kalender das Datum 25. Tammus 5084, welches dem 18. Juli 1324 nach dem gregorianischen Kalender entspricht.[18][19] Während der Zeit des schwarzen Todes in Europa um 1350 fielen die jüdische Gemeinde und ihr Friedhof Pogromen zum Opfer. Dies erklärt auch den Fund der Grabsteine im Mauerwerk der Lambertikirche.
Um 1535, nach seinem Sieg über die Täufer, holte Fürstbischof Franz von Waldeck die Juden zurück nach Münster. Nach dem zweiten Restitutionsvertrag von 1553, in dem die Stadt Münster ihre Stadtrechte zurückbekam, insbesondere das Recht zur Gründung von Gilden, wurden die Juden – als traditionelle Konkurrenten der Gilden angesehen – erneut vertrieben, als sie bedingt durch den Tod des Fürstbischofs keinen Schutz mehr durch diesen genossen. Danach existierte bis ins 19. Jahrhundert hinein keine jüdische Gemeinde mehr in Münster. Allenfalls wurde Juden der Aufenthalt in der Stadt zeitlich befristet gestattet.
Anzeichen für den Neubeginn des Judentums in Münster lassen sich für den Anfang des 19. Jahrhunderts finden. Im Jahre 1811 wurde ein neuer jüdischer Friedhof in Münster angelegt. 1828 gründete der münsterländische Reformjude Alexander Haindorf mit der Marks-Haindorf-Stiftung eine jüdische Elementarschule. Im Jahre 1830 entstand die erste Synagoge seit dem Mittelalter in der Stadt, die um 1870 für die anwachsende Gemeinde mit ihren fast 400 Mitgliedern zu klein wurde. Eine neu errichtete, größere und prächtige Synagoge wurde am 27./28. August 1880 eingeweiht. Die Gemeinde wollte einen Bau errichten, „welcher der Provinzialhauptstadt zur Zierde gereichen und […] einen monumentalen Wert“ [20] haben sollte. Sie erhoffte sich damit das Interesse der städtischen Behörden und der Bürger zu wecken. Allerdings blieben sowohl der Regierungspräsident als auch der Oberbürgermeister der Einweihungszeremonie fern. Die örtliche Presse erwähnte die Einweihung mit einer vierzeiligen Notiz.
Während der Zeit des Nationalsozialismus kam es wie überall in Deutschland auch in Münster zu Pogromen, Vertreibungen und Ermordungen von jüdischen Einwohnern, wodurch deren Anteil an der Bevölkerung stark zurückging. Während der Reichspogromnacht 1938 wurde zudem am frühen Morgen des 10. November die Synagoge in Brand gesetzt und zerstört, jedoch 1961 durch einen Neubau ersetzt, der am 12. März 1961 eröffnet wurde. Von den im Jahre 1933 ursprünglich 708 Angehörigen der jüdischen Gemeinde wurden 299 Menschen in Konzentrationslager deportiert, von denen nur 24 überlebten. Insgesamt 280 jüdische Bürger verließen Münster und emigrierten ins Ausland, sieben begingen Selbstmord und vier überlebten den Nationalsozialismus in Münster im Untergrund. Abzüglich der 77 Personen, die in diesem Zeitraum eines natürlichen Todes starben, verbleiben 42 Menschen, deren Schicksal ungeklärt geblieben ist.[21] Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus ist die jüdische Gemeinde nicht zuletzt durch den Zuzug von jüdischen Flüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion wieder angewachsen und umfasst etwa 800 Gläubige.
Die Einwanderer muslimischen Glaubens und deren Nachkommen gehören mehreren kleineren Gemeinden verschiedener, meist sunnitischer Richtungen an. Da der Ausländeranteil in Münster, anders als in Ballungsgebieten, nur etwa dem deutschen Durchschnitt entspricht, ist der Islam im Stadtbild Münsters bis auf die neue türkische Moschee am Bahnhof insgesamt kaum präsent.
In Hiltrup wurde Anfang 2003 das Bait ul-Mo’min als größte Moschee im heutigen Stadtgebiet feierlich in Anwesenheit von vielen Persönlichkeiten der Politik, Kirchen und einfachen Bürgern eröffnet. Sie steht im Gewerbegebiet an der Hansestraße. Das Bait ul-Momin wurde von der Ahmadiyya Muslim Jamaat gebaut. Hierbei handelt es sich um eine islamische Gemeinschaft, deren Gründer sich als der Messias und Mahdi verstand. Die Ahmadi-Muslime werden von den Sunniten nicht als Muslime anerkannt.
Auch verschiedene Sufi-Orden, die allgemein als Vertreter eines mystischen Islam angesehen werden, finden sich in Münster, so zum Beispiel der Orden der Tariqah Burhaniya, dem in Münster überwiegend deutsche Muslime angehören.
Der Anteil der Gläubigen anderer Religionen ist in Münster gering. Dennoch findet sich beispielsweise eine Bahai-Gemeinde in Münster. Unter den Anhängern anderer Religionen in Münster sind auch Hindus und Buddhisten zu nennen.
Infolge der Austritte aus den christlichen Kirchen und des Zuzugs häufig konfessionsloser Bürger aus den neuen Bundesländern seit 1990 wuchs der früher sehr niedrige Anteil konfessionsloser Einwohner.
Für die geschichtliche Entwicklung siehe auch: Geschichte der städtischen Selbstverwaltung
Die Stadt Münster wird vom Rat der Stadt sowie einem Oberbürgermeister regiert, der zugleich Vorsitzender des Rates ist. Der Rat besteht seit der Kommunalwahl im Jahre 2009 aus 80 Mitgliedern. Er ist für die Angelegenheiten der Stadt zuständig, sofern die Gemeindeordnung im Einzelfall nichts anderes bestimmt. Zu Beginn einer Amtsperiode wählen die Mitglieder des Rates aus ihrer Mitte Bürgermeister als ehrenamtliche Stellvertreter für die Leitung der Sitzungen und Repräsentation der Stadt.
Der Oberbürgermeister ist der Repräsentant der Stadt und Leiter der Verwaltung. Er ist der Vorsitzende des Stadtrates und besitzt dort auch Stimmrecht, ohne jedoch ein Mitglied des Rates zu sein. Daneben besitzt er Stimmrechte im Haupt- sowie Finanzausschuss. Der Oberbürgermeister lädt auch zu Ratssitzungen ein und stellt die Tagesordnung auf. Im äußersten Fall kann er gegen Ratsbeschlüsse Widerspruch einlegen, sofern er dadurch das Wohl der Stadt gefährdet sieht. Die letzte Entscheidung über den Beschluss liegt jedoch nicht bei ihm, sondern beim Rat der Stadt. Zu den weiteren Aufgaben, Rechten und Pflichten des Oberbürgermeisters gehören unter anderem die Abwicklung des Tagesgeschäftes innerhalb der Verwaltung, die Beschlüsse der politischen Gremien vorzubereiten beziehungsweise bereits gefasste Beschlüsse auf ihre Rechtmäßigkeit zu überprüfen und auszuführen, sowie in dringenden Fällen zusammen mit einem Ratsmitglied eine Dringlichkeitsentscheidung zu treffen.
Über die Angelegenheiten innerhalb eines Stadtbezirks entscheidet die Bezirksvertretung, beispielsweise die Unterhaltung und Ausstattung der Schulen, Sportplätze oder Park- und Grünanlagen. An der Spitze einer jeden Bezirksvertretung steht der Bezirksvorsteher, der zu Beginn der Amtszeit aus den Mitgliedern der Bezirksvertretung gewählt wird.
Der Rat der Stadt sowie die Bezirksvorsteher werden alle fünf Jahre, der Oberbürgermeister alle sechs Jahre von den Bürgern der Stadt, das heißt den wahlberechtigten Einwohnern, im Rahmen der Kommunalwahl gewählt. Die Wahl des Oberbürgermeisters erfolgt direkt.
Bei der Kommunalwahl 2009 gewann Markus Lewe (CDU) die zeitgleich stattfindende Oberbürgermeisterwahl mit 49,5 % aller Stimmen gegen Wolfgang Heuer (SPD), der 45,4 % der Stimmen auf sich vereinigen konnte.[22] Gleichzeitig war diese Wahl die letzte, bei der gleichzeitig der Stadtrat und Oberbürgermeister gewählt wurde. Die nächste Oberbürgermeisterwahl findet also im Jahr 2015 unabhängig von den nächsten Kommunalwahlen 2014 statt, sodass die Wahl am 30. August 2009 die vorerst letzte parallele Wahl des Stadtrats und Oberbürgermeisters war.[23] Weitere Bürgermeister/innen sind Beate Vilhjalmsson (SPD), Karin Reismann (CDU) und Holger Wigger (SPD).[24]
→ Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Münster
Der Rat der Stadt Münster hat seit der Kommunalwahl 2009 insgesamt 80 Mitglieder, die sich auf die einzelnen Parteien folgendermaßen verteilen:
| CDU | SPD | GRÜNE | FDP | UWG-MS | LINKE | ödp | Piraten | Gesamt |
| 31 | 20 | 16 | 7 | 1 | 3 | 1 | 1 | 80[25] |
Für Münster sitzen im 17. Deutschen Bundestag bis auf eine Ausnahme dieselben Abgeordneten wie auch schon in den beiden vorangegangenen Legislaturperioden. Dies sind neben Ruprecht Polenz (CDU), der das Direktmandat des Wahlkreises 130 gewann,Christoph Strässer (SPD), Daniel Bahr (FDP) und Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Die Grünen), eingezogen über die jeweiligeLandesliste.
Nach zwei Duellen zwischen Polenz und Strässer mit knappem Wahlausgang zugunsten von Strässer in den Bundestagswahlen von2002 (0,9 %) und 2005 (0,32 %) gewann Polenz bei der Bundestagswahl 2009 mit 6,7 Prozentpunkten Vorsprung erneut das Direktmandat, was ihm zuletzt bei der Bundestagswahl 1998 gelang. Winfried Nachtwei (Bündnis 90/Die Grünen), der seit 1994 im Bundestag saß, verzichtete auf eine erneute Kandidatur zugunsten von Maria Klein-Schmeink.
Direkt gewählte Abgeordnete im Landtag Nordrhein-Westfalen sind in der 15. Wahlperiode (Landtagswahl am 9. Mai 2010) Josef Rickfelder (CDU) für den Wahlkreis Münster-Nord und Thomas Sternberg (CDU) der im Wahlkreis Münster-Süd gewann. Über die Landesliste wurden Svenja Schulze (SPD), Josefine Paul (Bündnis 90/Die Grünen), Ali Atalan (Die Linke) und Rüdiger Sagel (Die Linke) in den Landtag gewählt.
Das erste Siegel der Stadt ist nachweisbar um das Jahr 1231. Im Mittelalter zeigte das große Stadtsiegel eine stilisierte Stadt mit Mauern und Türmen. Der Siegelstempel wurde im Jahre 1534 von den Täufern vernichtet. Nach der Niederlage der Täufer und der Übernahme der Stadt durch den Fürstbischof wurde ein neues Siegel in Gebrauch genommen, welches dem alten sehr ähnlich war, jedoch zusätzlich das fürstbischöfliche Balkenwappen enthielt. Dieses Wappen in Gold-Rot-Gold ist um 1300 als Wappen des Stifts Münster nachgewiesen. Neben diesem großen Siegel existierte noch ein kleineres Siegel, auch als Sekretus bezeichnet, das den heiligen Paulus mit Schwert sowie Heiligenschein zeigte. Es wurde ebenfalls nach der Zerstörung durch die Täufer neu gefertigt und war bis zur Auflösung des Fürstbistums Münster im Jahre 1802 im Gebrauch.
Das Wappen der Stadt Münster zeigt einen von Gold, Rot und Silber geteilten Schild. Es ist eine Abwandlung des Stiftswappens des Bistums (Gold-Rot-Gold), das ab dem Jahr 1300 nachgewiesen ist. Andere Quellen sprechen auch von einer Kombination mit dem Wappen der Hanse (Rot und Silber). Die älteste bekannte Darstellung stammt aus dem Jahre 1368. Die erste farbige Abbildung des Stadtwappens ist aus dem 15. Jahrhundert überliefert.
In der Schmuckfassung, die unter anderem den Briefkopf des Oberbürgermeisters ziert, wird der Schild von zwei aufrecht stehenden Löwen gehalten, deren Köpfe dem Schild zugewandt sind. Ihre Zungen und Krallen sind rot. Über dem Schild befindet sich ein blauer Helm, dessen fächerförmige Helmzier die Stadtfarben wiederholt. Es sind 17 Spitzen des Fächers vorgeschrieben. Schild und Helm werden von Decken in Gold und Rot umrahmt. Diese Form wurde 1928 festgelegt.
| Städtepartnerschaften:[26] | |
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York in Großbritannien, seit 1958 |
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Orléans in Frankreich, seit 1960 |
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Kristiansand in Norwegen, seit 1967 |
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Monastir in Tunesien, seit 1969 |
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Rishon-Le-Zion in Israel, seit 1981 |
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Fresno in den USA, seit 1986 |
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Rjasan in Russland, seit 1989 |
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Mühlhausen in Thüringen, seit 1990 |
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Lublin in Polen, seit 1991 |
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Braniewo in Polen, seit 1954 |
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Beaugency in Frankreich, seit 1974 |
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Stadt Münster mit insgesamt neun Städten eine Städtepartnerschaft eingegangen. Als erstes Zeichen der Versöhnung bekundeten Münster und York im Jahre 1958 ihre Freundschaft. Die Verbindung zwischen beiden Städten kommt durch den heiligen Liudger zustande, der mit der Errichtung eines Klosters den Grundstein von Münster legte und zuvor an der Domschule in York ausgebildet wurde. Zentrales Element der Partnerschaft ist der Schüleraustausch, aber auch weitere Verbindungen sind seit dem Jahre 1961 entstanden. So bestehen Kontakte zwischen verschiedenen Vereinen, Verbänden und Gruppen sowie zwischen einzelnen Familien beider Städte. Eine besondere Bindung zwischen beiden Städten besteht seit 1996 durch ein Kooperationsabkommen zwischen den Universitäten in York und Münster.
Im Jahre 1960 folgte eine zweite Partnerschaft mit der französischen Stadt Orléans. Ähnlich wie in Münster wurde der historische Stadtkern im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört und anschließend weitestgehend originalgetreu wiederaufgebaut. Zudem markierten bedeutende Ereignisse in beiden Städten Wendepunkte in der Geschichte. Jeanne d’Arcs erfolgreiche Belagerung Orléans im Jahre 1429 war ein Wendepunkt zugunsten Frankreichs im Hundertjährigen Krieg, während derWestfälische Friede von 1648 das Ende des Dreißigjährigen Krieges einläutete. Wie schon bei der Partnerschaft mit York ist auch hier der Schüleraustausch das zentrale Bindeglied, das durch weitere Beziehungen von Vereinen und Organisationen sowie sportlichen Begegnungen untereinander erweitert wird. Zusätzlich besteht zwischen Orléans und Münster ein reger Austausch von Praktikanten, Stipendiaten oder auch Berufseinsteigern.
Mit Kristiansand ging Münster im Jahre 1967 als erste deutsche Stadt eine Städtepartnerschaft mit einer norwegischen Stadt ein. Die Initiative ging von Kristiansand aus, als Delegationen beider Städte zu den Jeanne d’Arc-Feierlichkeiten in Orléans weilten, zu denen Vertreter aller Partnerstädte eingeladen waren. Obwohl die Unterschiede zwischen beiden Städten in den Bereichen Einwohnerzahl und Geschichte nicht offensichtlicher sein können, besitzen sie seit Ende der 1970er Jahre eine Gemeinsamkeit. Zeitgenössische Skulpturen zieren die Stadtbilder sowohl von Münster als auch von Kristiansand. Die Partnerschaft zwischen beiden Städten drückt sich vornehmlich durch viele Treffen zwischen Schulen und Vereinen, aber auch privaten Freundschaften aus.
Weitaus ähnlicher sind sich demgegenüber Münster und die tunesische Stadt Monastir. Sie entstanden ungefähr zur selben Zeit im 8. Jahrhundert. Ursprung war in beiden Fällen ein Kloster, was noch immer an den Namen der Städte erkennbar ist. Sowohl „Münster“ als auch „Monastir“ sind vom lateinischen „monasterium“ abgeleitet. So gingen beide Städte im Jahre 1969 eine Partnerschaft ein, deren maßgebliches Ziel die Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaftsförderung war. Für die intensivierte Zusammenarbeit nicht nur mit Monastir sondern auch den anderen Partnerstädten bekam Münster im Jahre 1970 vom Europarat die „Europa-Flagge“ als Auszeichnung überreicht. Dementsprechend konzentriert sich die Partnerschaft vor allem auf die Bereiche Medizin, Wirtschaft und Kultur, insbesondere Musik.
Die erste Partnerschaft mit einer israelischen Stadt wurde im Jahre 1981 mit Rishon-Le-Zion unterzeichnet, nachdem bereits seit dem Jahre 1971 erste Kontakte auf sportlicher Basis geknüpft wurden. Obwohl Rishon-Le-Zion mit etwa einhundertjähriger Stadtgeschichte deutlich jünger als Münster ist, so ist es auch ein Verwaltungszentrum. Dennoch existiert ein besonders intensives gegenseitiges Interesse aneinander, was Freundschaften aber auch Hilfe und Unterstützung anbelangt.
Im Jahre 1986 schloss Münster eine Städtepartnerschaft mit Fresno in den USA. Dabei gingen die ersten Kontakte bereits bis zu Beginn der 1980er Jahre zurück, die sich zunächst hauptsächlich auf den Jugendaustausch konzentrierten. Seitdem wurden die Kontakte mit der etwa 100 Jahre alten Stadt Fresno, einer der am schnellsten wachsenden Städte der USA, auch auf die Bereiche Sport und Musik sowie den Hochschulsektor ausgeweitet.
Nach dem Ende des Kalten Krieges entwickelte sich die Idee der Städtepartnerschaften Richtung Osten. Als erste Stadt des ehemaligen Ostblocks ging die russische Stadt Rjasan im Jahre 1989 eine Stadtpartnerschaft ein. Beide Städte pflegten bereits seit Beginn der 1980er Jahre eine freundschaftliche Beziehung. Insbesondere die humanitäre Hilfe stand hierbei im Vordergrund. Aber auch in den Bereichen Kunst, Medizin sowie in den Verwaltungen der Städte und den ansässigen Banken konnten seitdem Kontakte geknüpft werden.
Im Jahre 1990 schlossen mit Mühlhausen in Thüringen und Münster erstmals zwei deutsche Städte aus den ehemaligen getrennten Teilen Deutschlands eine Partnerschaft, die beide über frei gewählte Kommunalparlamente verfügten. Trotz Unterschieden in der Größe verfügen beide Städte auch über Gemeinsamkeiten: Sowohl Mühlhausen als auch Münster sind geprägt von einer historischen Altstadt mit vielen Kirchen. Zudem waren beide Mitglied in der Hanse und sind führend im Bereich des Klimaschutzes. Aufgrund der geringen Entfernung zwischen den beiden Städten haben sich viele Kontakte entwickelt, insbesondere zwischen den Schulen und in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport.
Die bisher letzte Städtepartnerschaft wurde im Jahre 1991 mit Lublin in Polen geschlossen. Dabei gingen die ersten Kontakte bereits auf den Beginn der 1970er Jahre durch die Universitäten beider Städte zurück. Seitdem haben sich die Kontakte der sich deutlich voneinander unterscheidenden Städte auf weitere Bereiche ausgeweitet. Dazu gehören neben Schüleraustauschen auch Verbindungen zwischen Kirchengemeinden, Künstlern, Sportlern sowie Medienvertretern.
Inzwischen ist es nicht nur bei den bilateralen Beziehungen geblieben. So haben sich mit Orléans – Kristiansand – Münster und Lublin – Rishon-Le-Zion – Münster bereits zwei Dreieckspartnerschaften entwickelt. Für die Aktivitäten der Städtepartnerschaften wurde Münster am 29. September 2007 mit dem Europapreis des „Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit“ ausgezeichnet und erzielte die höchste Punktezahl aller bewerteten Städten und ihren Partnerschaften.[27]
Nach dem Tsunami Weihnachten 2004 in Asien wurde deutschen Städten empfohlen, sich eine Stadt oder Region in den betroffenen Gebieten zu suchen, die ungefähr der Größe der deutschen Stadt entspricht und ihre Hilfe auf diese eine Stadt zu konzentrieren. Die Stadt Münster und ihre Umgebung wählten daraufhin die indonesische Insel Nias. Bis zum Abschluss der Aktion im Jahre 2008 konnten so insgesamt 689.500 Euro an Spenden gesammelt werden, mit denen unter anderem Boote für die Fischer auf Nias bezahlt wurden, um die Eigenversorgung der Insel mit Nahrungsmitteln zu fördern.[28]
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In den Jahren von 1946 bis 1997 existierte im Rahmen der politischen Doppelspitze neben dem Amt des Oberbürgermeisters noch das Amt des Oberstadtdirektors als Leiter der Stadtverwaltung. Folgende Personen bekleideten dieses Amt:
Münsters größte Arbeitgeber waren nie Wirtschaftsbetriebe, sondern von jeher die Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen der Stadt, unter anderem die Universität, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und die Bezirksregierung. Aus diesem Grund wird Münster vielfach auch als „der Schreibtisch Westfalens“ tituliert. Ferner ist Münster im Vergleich zu anderen etwa gleich großen Städten als Kaufmannsstadt überdurchschnittlich bedeutsam. Neben diesen Wirtschaftszweigen spielt jedoch auch die traditionelle Landwirtschaft – insbesondere in Randbereichen der eingemeindeten Orte – weiterhin eine wichtige Rolle.
Große Industrieunternehmen gibt es in Münster nicht, stattdessen sind nur einzelne mittelgroße sowie ansonsten kleine ansässig. Erwähnenswert sind die BASF Coatings GmbH, die Lacksparte von BASF, die im Stadtteil Hiltrup etwa 2.300 Menschen beschäftigt,[29] die Brillux Lacke- und Farbenwerke, sowie die Westfalen AG, ein Tankstellenkettenbetreiber und führender Flüssiggas-Versorger in Deutschland. Ebenfalls erwähnenswert ist die Hengst GmbH & Co. KG, ein führender Hersteller von Filtern und Filter-Systemen für Autos, sowie Armacell, einem weltweit führenden Hersteller von technischen Schäumen und Isolierungen.
Weit bedeutender ausgebaut ist in Münster der Sektor Finanzdienstleistung. So ist die Stadt unter anderem Sitz der Provinzial-Versicherung NordWest, der LVM Versicherung (Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster a. G.), der Sparkasse Münsterland Ost, der Westdeutschen Landesbausparkasse, der PSD Bank Westfalen-Lippe, der Sparda-Bank Münster, der Westdeutschen ImmobilienBank, der WL BANK, der Volksbank Münster sowie (neben Düsseldorf) Sitz der WestLB undNRW.BANK.
Als weitere Dienstleister haben ihren Sitz in Münster die Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG, der zweitgrößte deutschsprachige Internetbuchhändler buch.de, sowie bis zum Wechsel des Unternehmenssitzes nach Wuppertal im November 2008 die Multiplex-Kinokette Cineplex. Ebenso ansässig sind die Rechenzentren der Volks- und Raiffeisenbanken für den norddeutschen Raum, die GAD eG, und eine Niederlassung des Rechenzentrums der Sparkassen, die Finanz Informatik. Im Stadtteil Kinderhausbefindet sich der Sitz des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe, der als Spitzenverband für die Sparkassen in Westfalen-Lippe zuständig ist. Dort befindet sich auch in unmittelbarer Nachbarschaft die Westfälisch-Lippische Sparkassenakademie. Mit nahezu 30 Call-Centern ist Münster der größte Standort für Telefonmarketing und -umfragen in Nordrhein-Westfalen. Zudem ist Münster Hauptsitz von The Phone House, einem Telekommunikationsdiensteanbieter mit insgesamt über 1000 Mitarbeitern.
In der Bio- und Nanotechnologie nimmt Münster eine führende Stellung ein. Der Grund hierfür sind unter anderem die enge Zusammenarbeit mit der Universität und die vielfältigen Möglichkeiten für Unternehmen, sich in Münster anzusiedeln. So gibt es neben dem Technologiehof mit 10.000 m² Nutzfläche auch das nördlich des Biotech-Campus der Westfälischen Wilhelms-Universität angesiedelte Centrum für Nanotechnologie, kurz CeNTech, das Startup-Unternehmen der Nanotechnologiebranche Büro- und Forschungsräume auf insgesamt 2.400 m² zur Verfügung stellt. Beispiele für Nano- und Biotechnologiefirmen in Münster sind die General Electric Healthcare Technologies im Bereich Radiopharmazie für Positronen-Emissions-Tomographie oder die Cilian AG, eine Ausgründung der Zoologie der Universität, die sich mit Mikroorganismen beschäftigt, den Ciliaten. Covance Inc. ist als Auftragsforschungsinstitut eines der weltgrößten seiner Art zur Planung und Durchführung klinischer Prüfungen, ist aber wegen der dort durchgeführten Tierversuche umstritten. Zur weiteren Stärkung des in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannten Sektors haben sich die Hochschulen, Transfereinrichtungen und Sponsoren, Unternehmen und Forschungszentren im Verein bioanalytik-muenster zusammengeschlossen. Jüngstes Projekt, um Hochtechnologieunternehmen aus den Bereichen Life Science, Nanotechnologie sowie Informations- und Kommunikationstechnik einen Anreiz zur Ansiedlung in Münster zu geben, ist der knapp 66.000 m² große Technologiepark im Nordwesten von Münster in unmittelbarer Nähe des Leonardo-Campus der Westfälischen Wilhelms-Universität.
Insgesamt wurde in Münster zum Ende des Jahres 2002 ein Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen von knapp 10,395 Milliarden Euro erwirtschaftet, was einen Anstieg von über 20 % seit dem Jahr 1996 darstellt. [30] Pro Kopf liegt die Wirtschaftsleistung somit im Durchschnitt bei etwa 38.200 Euro. Münster ist damit einer der wirtschaftsstärksten Standorte in Nordrhein-Westfalen, was auch die im Vergleich zu anderen Städten geringe Arbeitslosenzahl zwischen 8 % und 9 % erklärt. [31]
Münster ist eine Universitätsstadt. Insgesamt studieren hier um die 50.000 Menschen, dazu kommen über 30.000 Schüler. Damit lernen und studieren mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung der Stadt.
Die rund 33.000 Schüler der Stadt verteilen sich auf 92 Schulen: Im Stadtgebiet existieren 47 Grundschulen mit fast 9.675 Schülern. Die weiterführenden Schulen teilen sich auf in acht Hauptschulen (2.558 Schüler), elf Sonderschulen (2.023 Schüler), neun Realschulen (4.490 Schüler) und 14 Gymnasien (etwa 12.412 Schüler). Insgesamt 19.000 Schülerinnen und Schüler besuchen die Berufskollegs. Außerdem gibt es mit der Friedensschule eine Gesamtschule mit 1.507 Schülern und eine Waldorfschule mit 458 Schülern (Stand jeweils Schuljahr 2007/2008).[32] Als älteste Schule der Stadt gilt das Gymnasium Paulinum, welches bereits im Jahr 797 gegründet worden sein soll.
Die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) ist mit rund 40.500 Studierenden (Stand: Wintersemester 2006/2007) verteilt auf 130 verschiedene Studienfächer in 15 Fachbereichen eine der größten Universitäten Deutschlands sowie größter Arbeitgeber der Stadt mit circa 13.000 Beschäftigten (inklusive dem Universitätsklinikum). Sie wurde 1780 gegründet, seit 1805 war sie preußische Landesuniversität. 1818 gab es im Zuge der Gründung der Universität Bonn eine Herabstufung zur königlichen Akademie mit den Fakultäten Theologie und Philosophie, bis sie im Jahre 1902 wieder in den Stand einer Universität erhoben wurde. 1907 erhielt die Universität ihren heutigen Namen, ihr Namensgeber ist Kaiser Wilhelm II. In den Jahren 1908, 1914 und 1925 wurde die Universität erweitert. Seit 1. April 2004 gehört auch die „Musikhochschule Münster“ zur Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Da die Westfälische Wilhelms-Universität keine Campus-, sondern eine Standort-Universität mit mehr als 280 auf das Stadtgebiet verteilten Gebäuden ist, prägen fahrradfahrende Studenten das Stadtbild, die zwischen den einzelnen Standorten pendeln.
Ebenfalls zu den größten Hochschulen ihrer Art gehört die Fachhochschule Münster mit fast 9000 Studierenden in zwölf Fachbereichen und drei zentralen, fachbereichsübergreifenden Instituten mit etwa 30 Studiengängen (inklusive der Abteilung Steinfurt). Sie wurde 1971 durch den Zusammenschluss von acht Vorgängereinrichtungen gegründet und ist die viertgrößte Fachhochschule in Deutschland.
Weitere Hochschulen in Münster sind die Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (Fachbereich Finanzen) in Gievenbeck. Diese wurde 1978 gegründet und hat 750 Studenten. Die Kunstakademie Münster – Hochschule für Bildende Künste – wurde 1971 aus einem Institut, das zur Kunstakademie Düsseldorf gehörte gegründet und ist seit 1987 selbständige Kunsthochschule, an der 2850 Studenten im Wintersemester 2006/2007 eingeschrieben waren. Die Vorgängereinrichtung derPhilosophisch-Theologischen Hochschule Münster wurde ebenfalls 1971 gegründet durch die Vereinigung der Hochschulen der Sächsischen Franziskanerprovinz und der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz. Sie erhielt 1983 die kirchliche und staatliche Anerkennung. An ihr werden etwa 60 Studenten unterrichtet.
Auch die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) wurde im Jahr 1971 aus mehreren Vorgängereinrichtungen gegründet, unter anderem der Sozialen Frauenschule in Aachen (gegründet 1916) und der Westfälischen Wohlfahrtsschule in Münster (gegründet 1917). Sitz der Fachhochschule ist Köln. Am Standort Münster sind 618 Studenten immatrikuliert.[32]
Weitere Bildungseinrichtungen sind das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen und die „Westfälisch-Lippische Sparkassenakademie“ sowie im Stadtteil Hiltrup dieDeutsche Hochschule der Polizei mit knapp 200 Studenten. Zusätzlich existieren zehn Berufskollegs und 39 Fachschulen.
Als führende Forschungseinrichtung in Münster agiert das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin. Es wurde am 1. August 2001 in Münster gegründet und besteht aus den drei Abteilungen Vaskuläre Zellbiologie, Zell- und Entwicklungsbiologie sowie Gewebebiologie und Morphogenese. Daneben ist am Institut für Neutestamentliche Textforschung der Evangelisch-Theologischen Fakultät der WWU die Erstellung des Novum Testamentum Graece beheimatet. Der hier zusammengestellte Text bildet mitsamt seinem Kritischen Apparat die Grundlage für fast alle Übersetzungen des Neuen Testaments der Bibel und die Forschungsgrundlage für christliche Theologen weltweit.
Die traditionelle Funktion als Verwaltungshauptstadt des Landesteiles Westfalen ist infolge der bereits zahlreichen von Münster weg verlagerten Behörden und der vorgesehenen weiteren Straffung der Verwaltungsorganisation gefährdet. Unter anderem wird die Neuordnung der Regierungsbezirke in Nordrhein-Westfalen und damit die Auflösung der Bezirksregierung diskutiert.
Öffentliche Einrichtungen in Münster sind das Bildungszentrum der Bundesfinanzverwaltung, die Handwerkskammer Münster, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen (Kammerbezirk beider Kammern ist jeweils der Regierungsbezirk Münster), die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, die Ärzte-, Zahnärzte- sowie Apothekerkammer Westfalen-Lippe, das Krebsregister für Nordrhein-Westfalen, die Oberfinanzdirektion Münster, die Wasser- und Schifffahrtsdirektion West, sowie die Deutsche Rentenversicherung Westfalen.
Von Münster aus koordiniert das so genannte Rescue Coordination Centre (RCC) der Luftwaffe Einsätze des Such- und Rettungsdienstes (SAR) in Deutschland. Davon ausgenommen sind die Seegebiete sowie das Bundesland Schleswig-Holstein.
Bis zum 30. Juni 2010 hatte das Lufttransportkommando (LTKdo) seinen Sitz in Münster. Dieses plante, steuerte, koordinierte und überwachte sämtliche Transporteinsätze der Bundeswehr weltweit. Etwa 180 Transall- und Airbus-Maschinen wurden vom westfälischen Stützpunkt verwaltet. Die Stadt ist auch Sitz des 1. Deutsch-Niederländischen Korps und somit eines Krisen-Reaktionsstabs im NATO-Verbund. Weiterhin ist die Lehrgruppe B der Unteroffizierschule des Heeres in derLützow-Kaserne in Handorf stationiert.
Die Stadt Münster ist Sitz des Verfassungsgerichtshofs und des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus finden sich die folgendenGerichte in Münster: Verwaltungsgericht, Finanzgericht, Sozialgericht, Landgericht, Amtsgericht und Arbeitsgericht sowie das Truppendienstgericht Nord. In derGartenstraße befindet sich mit der Justizvollzugsanstalt Münster eines der ältesten Gefängnisse Deutschlands.
Außerdem gibt es ein Generalkonsulat der Türkei sowie Honorarkonsulate von Frankreich und den Niederlanden.
Münster gilt als Gesundheitszentrum im nördlichen Westfalen. So existieren im Rahmen der Krankheitsversorgung in Münster neun Krankenhäuser. Vier von ihnen, dasClemenshospital, das Herz-Jesu-Krankenhaus, die Raphaelsklinik sowie das St. Franziskus-Hospital, besitzen dabei als Krankenhäuser der Schwerpunktversorgung eine überörtliche Bedeutung über die Stadt hinaus.
Das größte und bedeutendste Krankenhaus ist das Universitätsklinikum Münster, ein Krankenhaus der Maximalversorgung, das in der Entzündungs- und Transplantationsmedizin, Herz- und Gefäßmedizin, Prä-, Perinatal- und Reproduktionsmedizin, Neuromedizin sowie Tumormedizin einen internationalen Ruf besitzt und jährlich über 50.000 stationäre und 400.000 ambulante Patienten behandelt.
Zusätzlich existieren weitere Spezialkliniken mit der Fachklinik Hornheide im Bereich von Hauterkrankungen, im Bereich psychischer Erkrankungen die LWL-Klinik Münster und das Alexianer-Krankenhaus sowie eine Vielzahl von Spezialkliniken für diverse ambulante Eingriffe.
Neben den Krankenhäusern existieren an die 30 ambulante Pflegeeinrichtungen, rund 35 Pflegeheime und nahezu 100 Apotheken im Stadtgebiet.[33] Darüber hinaus ergänzen zwei Hospizeinrichtungen das Versorgungsangebot: Das Johannes-Hospiz neben dem St.-Franziskus-Hospital und das Hospiz Lebenshaus in Münster-Handorf.
Grundversorger im Bereich Strom und Erdgas sowie Versorger für Trinkwasser und Fernwärme sind die Stadtwerke Münster, die sich komplett im Besitz der Stadt befinden. Betreiber sämtlicher Versorgungsnetze in der Stadt ist die Stadtwerke Münster Netzgesellschaft, eine 100-prozentige Tochter der Stadtwerke.
Das GuD-Kraftwerk Münster Hafen ist der größte Energieerzeuger in der Stadt; dort erzeugen die Stadtwerke rund 50 % des Stroms, den sie in Münster abgeben. Gleichzeitig wird dort rund 20 % der benötigen Wärme als Fernwärme ausgekoppelt. Im Rahmen eines Ratsbeschlusses zur Atomstromfreiheit Münsters planen die Stadtwerke, bis etwa 2020 genug Strom zu erzeugen, um ihre Stromabgabe komplett selbst decken zu können.[34]
Rund zwei Drittel des benötigten Trinkwassers gewinnen die Stadtwerke in ihren vier münsterschen Wasserwerken Hohe Ward, Vennheide, Hornheide Haskenau und Kinderhaus. Der Rest stammt aus dem Wasserwerk Haltern.
→ Hauptartikel: Münster (Westfalen) Hauptbahnhof
Münster ist mittelgroßer Knotenpunkt des Eisenbahnpersonenverkehrs an der Hauptstrecke Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Lünen – Dortmund und weiter über Essen – Duisburg – Düsseldorf oder Hagen – Wuppertal nach Köln. Weitere Hauptstrecken bestehen nach Rheine – Emden, Hamm und Wanne-Eickel Hauptbahnhof– Essen/Oberhausen. Nebenstrecken führen nach Enschede, Coesfeld („Baumbergebahn“) und Rheda (– Bielefeld). Wesentliche Mängel des örtlichen Eisenbahnsystems sind die zu langsame Direktverbindung in die Nachbarstadt Bielefeld, die Einschränkung der Leistungsfähigkeit der Hauptstrecke Hamburg – Dortmund durch ihreneinspurigen Abschnitt Münster – Lünen und die hierdurch verursachte erhöhte Verspätungsanfälligkeit sowie der schlechte bauliche Zustand des Empfangsgebäudes des Hauptbahnhofes. Entgegen früheren Ankündigungen ist die Beseitigung der beiden zuerst genannten Mängel nicht vorgesehen. Der Umbau des Hauptbahnhofs ist finanziell gesichert und bedarf nur noch der Entscheidung der Bahn im Planungsverfahren.[35] Neben dem Hauptbahnhof bestehen anders als in größenmäßig vergleichbaren Städten im geschlossen bebauten Stadtgebiet keine Vorortbahnhöfe mehr, sondern nur in den eingemeindeten Orten Nienberge (Ortsteil Häger), Sprakel,Hiltrup, Amelsbüren und Albachten sowie am Dienstleistungsstandort Zentrum Nord. Daneben existieren Planungen seitens der Stadt Münster, weitere Haltepunkte inMecklenbeck und Roxel einzurichten.[36] Dem Personenbahnhof ist ein Abstellbahnhof für Reisezugwaggons angeschlossen.
Der südlich des Hauptbahnhofes gelegene Güterbahnhof wurde als Knotenbahnhof 1994 stillgelegt und besitzt wegen der geringen und zurückgegangenen Bedeutung der Industrie in Münster sowie der Verkehrsverlagerung auf die Straße auch im Ortsverkehr nur noch einen Kunden (Firma Waggonbau Kiffe), so dass der Abbruch der Gleisanlagen im sogenannten „Flächennutzungsplan 2010“ angedacht ist. EinenRangierbahnhof hat es in Münster anders als in den meisten vergleichbaren Städten nie gegeben, nachdem in Folge der Hyperinflation Anfang der 1920er die bereits existierenden Pläne hierfür im Jahre 1924 verworfen wurden. Auch gibt es bahnseitige Überlegungen, den noch mehrheitlich über Münster laufenden durchgehenden Eisenbahngüterverkehr zwischen den Nordseehäfen und dem Ruhrgebiet durch weitere Rationalisierungsmaßnahmen auf andere Strecken über Minden zu verlegen, wobei in diesem Zusammenhang auch die 1930 eröffnete, aber unvollständig gebliebene und ausbesserungsbedürftigeGüterumgehungsbahn am östlichen und südlichen Stadtrand stillgelegt werden soll. Die von der Westfälischen Landeseisenbahn betriebene Bahnstrecke nach Neubeckum (– Beckum – Lippstadt – Warstein) wird seit 1975 nur noch für den Güterverkehr genutzt. Der Eisenbahngüterverkehr ist in Münster im Gegensatz zum Personenverkehr nahezu bedeutungslos geworden. Es hat in den letzten Jahren immer wieder Überlegungen gegeben den Personenverkehr auf der WLE-Strecke zu reaktivieren. Der Umbau der maroden Strecke zu einem modernen stadtbahn-ähnlichen Betrieb scheiterte bisher an der Finanzierung.
Eine besondere Bedeutung hat im innerstädtischen Verkehr das Fahrrad (in Münster im Volksmund auch mit dem Begriff Leeze aus der Sondersprache Masemattebezeichnet), wofür ein gut ausgebautes Radwegenetz besteht und am Bahnhof das Fahrradparkhaus Radstation Münster mit Fahrradwaschanlage errichtet wurde. Von den täglich etwa 1,3 Millionen Fahrten in der Stadt werden etwa 40 % per Fahrrad zurückgelegt – eine drei Mal höhere Quote als in vergleichbar großen Städten und zugleich der größte Fahrradverkehrsanteil in der gesamten Bundesrepublik Deutschland.[37] Gefördert wird der Fahrradverkehr unter anderem durch die als „Fahrradautobahn“ bezeichnete Promenade, eigene Fahrstreifen für Radler auf großen Kreuzungen, Ausnahmen von der vorgeschriebenen Fahrtrichtung an Kreuzungen und Einmündungen, die Einrichtung von so genannten „unechten“ Einbahnstraßen (das heißt Verbot der Einfahrt von einer Seite mit der Ausnahme von Radfahrern) und damit die Nutzungsmöglichkeit in beiden Fahrtrichtungen, sowie die elf Fahrradstraßen.
Da Münster bereits mehrmals als fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands ausgezeichnet wurde, kommen häufig Stadtplaner aus aller Welt hierher, um ihre Städte fahrradfreundlicher zu gestalten: Unter anderem gab es bereits Hilfe für Florenz, Kristiansand und Richfield (Minnesota).
Zugleich ist Münster die Stadt mit den meisten Fahrraddiebstählen im deutschsprachigen Raum.[38]
Münster liegt am Europaradwanderweg R1, der von Sankt Petersburg (Russland) über Berlin nach Calais (Frankreich) führt. Auf dem Stadtgebiet führt der Weg grob gesehen von der Pleistermühle über die StraßenZum guten Hirten, Warendorfer Straße, Promenade, Wilhelmstraße und Horstmarer Landweg.
In der Innenstadt innerhalb des Promenadenrings besitzt größtenteils der Fußverkehr zusätzlich zum Fahrrad eine hohe Priorität. Dies gilt insbesondere für die ehemaligen Marktstraßen wie den Prinzipalmarkt, denRoggenmarkt, die Salzstraße und die Ludgeristraße. Sie dürfen teilweise nur noch unter bestimmten Voraussetzungen mit einem Kfz befahren werden, beispielsweise zur Anlieferung oder im Rahmen des ÖPNV. Die Haupteinkaufsmeilen der Innenstadt befinden sich somit fest in der Hand der Fußgänger. Aber auch die meisten anderen Straßen innerhalb des Stadtzentrums, die für den Individualverkehr freigegeben sind, unterliegen besonderen Einschränkungen wie beispielsweise Einbahnstraßenregelungen und vorgegebenen Fahrtrichtungen beim Abbiegen. Da sie zudem häufig mit Überquerungshilfen für Fußgänger durchsetzt sind, liegt der Fokus bei diesen Straßen ebenfalls sehr stark auf dem Bereich Fußverkehr.
Seit Stilllegung der Straßenbahn 1954 und des Trolleybusbetriebes 1968 wird der von den Stadtwerken Münster betriebene städtische öffentliche Personennahverkehr(ÖPNV) ausschließlich mit Omnibussen durchgeführt. Münster ist die größte deutsche Stadt ohne schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr. Der Busverkehr wird durch Ampel-Vorrangschaltungen und separate Busfahrspuren beschleunigt. Die Stadt gehört der Verkehrsgemeinschaft Münsterland an.
Die hohe Nutzung von Fahrrädern in Münster trägt zwar dazu bei, dass die Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so hoch ist wie in vergleichbaren anderen Städten. Von der kommunalen Verkehrspolitik wird gleichwohl davon ausgegangen, dass Münster als überregional bedeutender Standort für den Einzelhandel und für in Münster arbeitende Pendler ausreichende Parkmöglichkeiten bieten müsse. Dabei ist die Anfahrt mit dem Auto sogar erwünscht. Daher wird hier trotz seinerUmweltproblematik vorrangig der motorisierte Individualverkehr gefördert, weshalb Münster hinsichtlich seines Verkehrswesens nicht nur die das offiziell beworbene ökologische Image fördernde Fahrrad-, sondern auch eine Autostadt ist.[39] Die Wiedereinführung schienengebundenen Stadtverkehrs ist in Münster, anders als in mehreren anderen größenmäßig vergleichbaren deutschen oder ausländischen Städten geschehen oder geplant, nicht vorgesehen. Der am schnellsten wachsende Stadtteil Gievenbeck befindet sich nicht an einer Eisenbahnstrecke und ist nur auf der Straße erreichbar.
Durch das Stadtgebiet der Stadt Münster verläuft als eine wichtige Fernverkehrsstraße die Bundesautobahn A 1 seit 1965 in Nord-Süd-Richtung. Die hier auch alsHansalinie bezeichnete Trasse verläuft in einem weiten Bogen durch den Westen der Stadt und sorgt für eine räumliche Abtrennung der Stadtteile Nienberge und Roxelvom übrigen Stadtgebiet. Seit dem Jahr 1981 besteht ein Anschluss an die A 43, die von Wuppertal über Bochum und Recklinghausen kommend die A 1 amAutobahnkreuz Münster-Süd unterquert und wenige Kilometer weiter in die Bundesstraßen B 219 und B 51 übergeht.
Während die B 219 in nördlicher Richtung durch das Stadtgebiet nach Greven und Ibbenbüren führt, verläuft die B 51 in einem weiten Bogen in nordöstlicher Richtung alsUmgehungsstraße um Münster herum über Georgsmarienhütte, Osnabrück und Diepholz nach Bremen. Als dritte übergeordnete Straße durchquert die Bundesstraße 54in südöstlicher Richtung die Stadt. Dabei kreuzt sie am Autobahnkreuz Kreuz Münster-Nord die Autobahn A 1, vereint sich im Bereich des historischen Stadtkerns mit der Bundesstraße 219, um dann über den Ludgeriplatz und die Hammer Straße in Richtung Dortmund und im weiteren Verlauf in Richtung Wiesbaden weiterzuführen.
Neben diesen übergeordneten Straßen existieren noch weitere Hauptachsen des Straßenverkehrs. Aufgrund Münsters Rolle als Oberzentrum des Münsterlandes und ehemalige Provinzialhauptstadt führen mehrere wichtige Einfallstraßen sternförmig in die Stadt. Dabei handelt es sich neben den bereits erwähnten Bundesstraßen noch um den Schiffahrter Damm, die Wolbecker Straße, den Albersloher Weg und die Weseler Straße. Innerhalb der Stadt wird die Hauptlast des Verkehrs über zwei Ringstraßen geführt. Der innere Ring verläuft rund um den historischen Stadtkern. Im Norden durch die Münzstraße und Westen durch die Straßen Hindenburgplatz undAm Stadtgraben verläuft sie innerhalb des Promenadenrings, im Osten und Süden verläuft sie unweit außerhalb des Promenadenrings. Der äußere Ring, von Münsters Bürger oft einfach nur als Der Ring bezeichnet, verläuft in einem Abstand von rund einem Kilometer um den inneren Ring. Allerdings ist dieser nicht komplett vollendet worden, so dass der südliche Abschnitt zwischen der Weseler Straße und dem Hauptbahnhof fehlt und der Verkehr über den inneren Ring und den Ludgeriplatz geführt wird.
Neben den beiden Ringstraßen bestehen Pläne für den Bau eines dritten, äußeren Rings. Die Umgehungsstraße B 51 als Teil hiervon ist im Süden und Osten bereits fertiggestellt, bevor sie in die Warendorfer Straße einmündet. Die Verlängerung in Richtung Norden zum Schiffahrter Damm auf Höhe der Schleuse am Dortmund-Ems-Kanal bei Coerde ist bereits genehmigt und befindet sich in der Planungsphase. In diesem Zusammenhang soll auch die bislang ab Höhe des Albersloher Weg als einspurig geführte Trasse zweispurig ausgebaut werden. Weitere Überlegungen existieren für den Bau des noch fehlenden nördlichen Abschnitts zur Steinfurter Straße und der Autobahn 1 als westliche Tangente.
Wegen der hohen Feinstaubbelastung im Stadtzentrum wurde von der Bezirksregierung Münster ein Luftqualitätsplan mit dem Ziel aufgestellt, die Schadstoffemissionen zu reduzieren. In diesem Rahmen wurde ab 1. Januar 2010 in Münster eine Umweltzone eingerichtet, die nur von Fahrzeugen der Feinstaubgruppen 3 und 4 befahren werden darf. Die Umweltzone wird von der Münzstraße und Breul im Norden bis zur Moltke- und Hafenstraße im Süden reichen. In Ost-West-Richtung wird sie sich von derBahnhof- und Eisenbahnstraße bis zum Hindenburgplatz und Am Stadtgraben sowie den weiteren Verläufen der genannten Straßen erstrecken. Die Umweltzone umfasst damit ungefähr das Gebiet innerhalb desPromenadenrings.
Auf dem Gebiet der benachbarten Stadt Greven befindet sich der internationale Flughafen Münster-Osnabrück International Airport (FMO, internationale Kennung EDDG), von wo neben Linienflugverbindungen innerhalb Deutschlands sowie in einige europäische Länder vor allem Charterflugverbindungen in verschiedene Urlaubsgebiete bestehen. Jährlich werden circa 1,8 Millionen Passagiere abgefertigt. Der geplante weitere Ausbau der Start- und Landebahn (inzwischen finanziell gesichert) von derzeit 2.170 Meter auf zunächst 3.000 Meter (Endausbau 3.600 Meter) ermöglicht die Bedienung mittlerer Langstrecken (Dubai, Dominikanische Republik usw.), wodurch eine weitere positive Verkehrsentwicklung des Flughafens erwartet wird.
Ein weiterer Flugplatz besteht mit dem als Verkehrslandeplatz eingestuften Flugplatz Münster-Telgte auf dem Gebiet der Stadt Telgte, nordöstlich von Wolbeck. Neben der Funktion für den regulären privaten und geschäftlichen stattfindenden Flugverkehr dient er auch als Basis für drei Flugvereine aus Münster.
Bereits in Jahre 1724 wurde in Münster mit dem Bau eines Kanals begonnen. Der so genannte Münstersche Canal sollte das niederländische Wasserstraßennetz und die Nordsee erreichen, wurde aber nur bis Clemenshafen (Neuenkirchen) und später bis Maxhafen (Wettringen) gebaut. Der Kanal war bis 1840 in Betrieb. Die Überreste sind als technisches Bodendenkmal geschützt und unter der Bezeichnung Max-Clemens-Kanal bekannt.
Durch Münster verläuft auch der Dortmund-Ems-Kanal zwischen dem Nordseehafen Emden und seinem Endpunkt im großen Binnenhafen Dortmund. Am nördlichen Stadtrand besteht eine Schleuse. Anders als im Güterverkehr ist der Kanal im Personenverkehr, abgesehen von einem geringen Ausflugsverkehr, bedeutungslos.
Der Binnenhafen in Münster ist aufgrund seiner zurückgegangenen Bedeutung in großen Teilen stillgelegt worden und wurde im Jahr 2006 nur noch von 141 Frachtschiffen angelaufen.[40] Viele Flächen mit Gebäuden ehemals dort ansässig gewesener Betriebe wurden neuen Nutzungen zugeführt. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, Künstler anzusiedeln und durch die in den letzten Jahren stark zunehmende Gastronomie auch ein neues Freizeitgebiet zu schaffen. Während diese Umstrukturierung nördlich des Hafens am Kreativkai bereits weitgehend abgeschlossen ist, ist der südliche Teil noch industriell geprägt. Mittelfristig soll der Hafen selbst zu einer Marinaumgebaut werden.
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http://quantenheilungerleben.blog.de/2010/06/09/mal-schmunzeln-8765804/ Matrix Methode Matrix Energetics nach Bartlett
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http://quantenheilungerleben.blog.de/2010/06/08/losgeloest-8761339/comment_ID/15277374/comment_level/1/#c15277374 Blogg Quanten Heilung – Methode Quantenheilung erleben und erlernenhttp://quantenheilungerleben.blog.de/2010/06/09/einblicke-einsteiger-8764298/comment_ID/15277381/comment_level/1/#c15277381
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Links zu gut gerankten Artikeln
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Quantenheilunghttp://quantenheilungerleben.blog.de/2010/04/28/matrix-energetics-welle-richard-bartlett-8471336/ Quantenheilung Frank Kinslowhttp://www.pressemeldungen.at/86702/matrix-und-quantenheilung-seminarubersicht-deutschland-schweiz-und-osterreich
Termine Quantenheilung bei Venyo http://venyoo.de/s331063-quantenheilung-quanten-matrix-quantenwelle-nach-bartlett Kinslow Frank Quantenheilung in Deutschlandhttp://www.presseanzeiger.de/meldungen/gesundheit-medizin/335013.php Termine Quantenheilung bei Suche Bietehttp://www.suchebiete.com/details_Alternative-Medizin_Naturheilkunde,Niedersachsen-Quanten-Matrix-Transformation-Kraft-Magic-Two-Point-Quantenheilung-Quantenwelle-Hessis,5007294.html Termine Spirituelles Portalhttp://www.spirituelle.info/Seminare/Seminar.php?id=1760
Artikel mit Terminen http://pressemitteilung.ws/node/229019
Quantenseiten Armin http://matrixcoach.webs.comMatrix Arminhttp://matrixtransformationsystems.host56.com
Armin und Silvia das Quantenwelle Team in Berlin http://quantenheilungs-welle.jimdo.com
aber nicht nur in Berlin
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sondern auch in Nordrhein Westfalen zum Beispiel in Köln, Leverkusen und Bonn http://quantenheilung-koeln.jimdo.comBonn in Bonn Bad Godesberg und in Siegburg http://quantenheilung-bonn.jimdo.com. In Schleswig Holstein im Hohen Norden seit 2009 in Kiel und Flensburg http://quantenheilung-kiel.jimdo.com und seit Neustem auch in Münster und Hannover http://quantenheilung-hannover.jimdo.com aber auch im tiefen Süden in Bayern, Augsburg und München aber auch am
Starnberger See, Staffelsee und im Raumen Rosenheim, Traunstein und natürlich München http://quantenheilung-muenchen.jimdo.com dort in Fürstenried im Darshan Haus und in der Waldorfschule in München-Schwabing